Zurück zum Inhalt

Jugendgottesdienst “It’s HIS Life” Video-Live-Aufnahme

Das größte Problem der Verkündigung in Deutschland: Der Mensch im Mittelpunkt

Ron Kubsch hat auf seinem Theoblog ein sehr interessantes Interview mit Oliver Seitz gepostet. Hier der m.M.n. wichtigste Ausschnitt daraus, in dem Oliver Seitz der Frage nachgeht, was das wahre Problem der evangelistischen Verkündigung in Deutschland ist:

Fast alles, was ich in Deutschland an evangelistischen Bemühungen und Verkündigung gesehen habe, stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Es zielt auf den Menschen ab. Es geht darum, Menschen zu Jesus zu bringen, im Mittelpunkt steht das Ansinnen, dass Menschen gerettet werden. Es wird eine Verkündigung betrieben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Menschen zu dienen. Die Versuchung dazu ist groß, es ist jedoch der falsche Ansatz. Unsere Zielgruppe bei der Verkündigung ist nicht der Mensch. Es ist Gott. Zuallererst haben wir Gott zu dienen, dass er zu seinem Recht kommt. Sei es dadurch, dass Menschen gerettet werden und somit Zeugnis von seiner Gnade ablegen oder sei es, dass Menschen in der Finsternis verbleiben und somit Zeugnis von seiner Gerechtigkeit ablegen. Wir sind eben nicht nur ein Geruch des Lebens zum Leben für jene, die gerettet werden, sondern wir sind auch ein Pesthauch des Todes zum Tode für jene, die verloren gehen. Wir müssen dieser elendigen Menschendienerei entsagen, denn nur, wenn wir zuallererst Gott dienen – er ist unser Publikum, er ist unser Zuhörer, er ist unsere Zielgruppe, der wir entsprechen müssen – dann erst werden wir auch den Menschen wieder rechten Dienst erweisen, und zwar viel besser, als wir es jemals könnten, wenn unser Augenmerk auf sie gerichtet wäre.

Jugendgottesdienst am 3. Dezember in der FeG München Mitte: Wenn dein Leben ein Film wäre…

Ein Film dauert durchschnittlich 90 Minuten, das Leben im Normalfall wesentlich länger. Bei Filmen präferieren die meisten Menschen ein Happy End, im Leben dürfte es nicht anders sein – die Frage ist nur wie man dazu kommt.
Eben jener Frage auf den Grund zu gehen ist das Anliegen der Jugendgruppe der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) München-Mitte. Deshalb veranstaltet sie am Samstag, 3. Dezember um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) in den Räumen der FeG (Mozartstraße 12) einen Jugendgottesdienst zum Thema „It’s HIS Life“. Gastredner ist Markus Finkel, der Inhaber der christlichen Buchhandlung „Soulbooks“. Er wird an diesem Abend auch von seinem Leben erzählen: Der ehemalige Drogensüchtige fand durch den Glauben zu einem erfüllten Leben als Familienvater, Buchhändler und Verleger. Umrandet wird der Gottesdienst von einer Liveband, unterhaltsamer Moderation und anschließenden Snacks und Cocktails im Bistro.
Die komplette Planung und Umsetzung wird von den Jugendlichen der FeG selbst übernommen und ist ausgerichtet auf eine Zielgruppe im Alter von ca. 13 bis 23 Jahren. Herzlich Willkommen sind aber grundsätzlich alle jung Gebliebenen.
Mehr Infos unter M12 und FeG München-Mitte.

Francis Chan – Erasing Hell

Wie Recht er doch hat: Gott ist der Töpfer, wir sind nur der Ton…

Arcing – eine effektive Methode fürs Bibelstudium

Jörn hat in seinem gleichnamigen Blog auf eine sehr interessante und wie ich mir vorstellen kann sehr hilfreiche und effektive Methode zum Bibelstudium hingewiesen: Das sogenannte “Arcing”. Hierbei geht es darum, festzustellen wie Satzteile und Verse (sog. Propositionen) durch Verhältniswörter (sog. Präpositionen) logisch verknüpft sind und in Beziehung zu einander stehen. Das wiederum soll helfen, das Gesamtargument/die Hauptaussage eines Abschnittes zu verstehen.
Aber lest hier am besten selbst und schaut euch auch die weiterführenden Links an.

Deutschland: Das Evangelium gehört ins Zentrum

Evangelium21-Konferenz geht mit Aufruf für fröhliches Bekenntnis zu Jesus zu Ende

(Bonn, Hamburg, 20.08.2011) Das Evangelium gehört in das Zentrum der Gemeinden. Dies ist das Resümee der ersten „Evangelium-21“-Konferenz, die vom 18.-20 August in Hamburg veranstaltet wurde.

Matthias Lohmann, Pastor der Freien evangelischen Gemeinde München-Mitte, sagte vor den knapp 400 Teilnehmern: „Wir sind begeistert von der guten Evangeliums-Botschaft und sehnen uns danach, dass diese frohe, kraftvolle und lebensverändernde Verkündigung des Kreuzes im deutschsprachigen Europa wieder häufiger gehört wird.“

Matt Schmucker, Hauptreferent von „9Marks Ministries“ aus Washington (USA), betonte, dass die Bibel Gemeinden dazu aufruft, die Heiligkeit, Herrlichkeit und Liebe Gottes widerzuspiegeln. Dies geschehe durch die klare Verkündigung des schaffenden und erneuernden Wortes Gottes.

Lohmann ermutigte, das Evangelium immer wieder zu erklären und zu erläutern. Pastoren sollten nicht voraussetzen, dass jeder weiß, was das Evangelium ist. Auch Christen müssten das Evangelium immer wieder hören, um Christus immer ähnlicher zu werden. Das war auch das Anliegen von Pastor Michael Martens (FeG Syke, bei Bremen), der verdeutlichte, dass das Evangelium in der Seelsorge Orientierung und Zuversicht schenkt.

Lohmann bekräftigte, dass „Evangelium 21“ zuallererst die Frohe Botschaft positiv formulieren und betonen wolle, so wie sie von den Reformatoren wieder neu entdeckt wurde. Es ginge also gerade nicht darum, Protestbewegung gegen etwas zu sein.

„Wir wollen nicht negativ abgegrenzt arbeiten. Wir wollen positiv und froh die Gute Nachricht verkündigen!“, so Lohmann wörtlich. Deshalb gäbe es auch eine Selbstverpflichtung, in der es unter anderem heißt: „In dem Ringen um die rechte Erkenntnis der Offenbarung Gottes ist uns wichtig, dass Diskussionen in einer Art und Weise geführt werden, die dem Wesen Jesu angemessenen ist. Deshalb streben wir in persönlichen wie öffentlichen Verlautbarungen und Diskussionen – bei aller inhaltlichen Klarheit und Direktheit von Formulierungen – einen christusgemäßen Umgang im Miteinander an und distanzieren uns von unsachlichen Verallgemeinerungen, polemischem Stil und persönlichem Streit.“ Besonders die Aufforderung von Petrus, Gespräche über den Glauben in einem Geist der „Sanftmut und Ehrerbietung“ zu führen (1. Petrus 3,15-16), wolle man „sehr ernst“ nehmen.

Im Abschlussreferat der Konferenz sprach Ron Kubsch, Dozent für Apologetik und Neuere Theologiegeschichte am Martin Bucer Seminar, über die Herausforderung, wie Christen das Evangelium für die nächste Generation in Mentoring und Ausbildung anwenden könnten. Ausgehend von einem Zitat Philipp Jacob Speners entwickelte er sein Thema anhand von vier zentralen Gedanken: Soli Deo Gloria / Allein Gott die Ehre, Freude am Wort Gottes, Christliches Denken neu einüben, die Notwendigkeit geistlichen Leben. „Die christliche Ortsgemeinde als Gewächshaus der Nachwuchsleiter war und ist das effektivste Ausbildungsmodell, das die Missionsgeschichte kennt.“ Deshalb sei es ein Fehler gewesen, die theologische Ausbildung vielfach von den Ortsgemeinden abzukoppeln. Es dürfe nicht nur um bloße Wissensvermittlung gehen. In der Folge gäbe es zwar viele theologische Spezialisten, aber wenige geistliche Leiter. „Wir sollten das Fahrwasser mancher neuzeitlichen Theologie verlassen und brauchen stattdessen eine Theologie, die sich wieder neu an der Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus und seinem Wort orientiert“, so Kubsch gegenüber BQ.

Das Ziel dieses neu entstandenen Netzwerkes ist es, das Erbe der Reformation in Landes- und Freikirchen zu beleben. „Evangelium 21“ wolle durch Konferenzen und kostenlose Veröffentlichungen auf der Internetseite Pastoren, Theologiestudenten und engagierte Christen ermutigen. Zentrale Anliegen von „Evangelium 21“ seien das Verständnis der Bibel als irrtumsloses Wort Gottes, eine christozentrische Verkündigung in Gemeinde und Mission.

Bonner Querschnitte Presseinformationen: BQ 179 – Nr. 25/2011

Titus Vogt (ViSdP)

Jugendgottesdienst “All in” Video-Live-Aufnahme

“All In” – Jugendgottesdienst in der FeG München-Mitte am 9. Juli

Am 9. Juli findet bei uns in der Freien evangelischen Gemeinde München-Mitte ein Jugendgottesdienst statt, veranstaltet von den M12-Teens und M12-Jugendlichen. Unser Pastor Matthias Lohmann wird zu dem spannenden Thema “All In” predigen und auch ein wenig aus seinem Leben und der Kehrtwende, die er Mitte 20 vollzogen hat, erzählen. Es wird mit Sicherheit ein sehr spannender Abend, deshalb kommt vorbei und lasst euch überraschen!

John Piper says…

No pastor lives up to what he preaches. If he does, he is preaching too low.

Ein Evangelium, das uns zur Evangelisation drängt

Gestern durfte ich wieder mal predigen. Diesmal ging es mir um die Frage, warum uns ein richtiges Verständnis des Evangeliums zur Evangelisation drängt. Auf der Grundlage von Paulus’ Evangeliumsdefinition in Römer 1-4, die in Römer 10 in seinen Aufruf zur Evangelisation mündet, hangelten wir uns an 7 wichtigen Wahrheiten entlang:

1. Gott offenbart sich allen Menschen.
2. Alle Menschen rebellieren gegen Gott.
3. Alle Menschen stehen schuldig vor einem heiligen Gott.
4. Alle Menschen stehen ewiglich verdammt vor einem zornigen Gott.
5. Gott hat einen Weg der Erlösung durch das Sühnewerk Christi geschaffen.
6. Gott hat angeordnet, dass wir diese Erlösung durch Glauben erlangen.
7. Gott hat sein Volk, seine Gemeinde dazu bestimmt, das Evangelium der ganzen Welt, allen Völkern zu verkünden.

Ihr könnt euch die Predigt hier runterladen.